Beispiel
Für unsere Beispielfragestellung
Wie wirken sich interdisziplinäre Fallkonferenzen in Akutkrankenhäusern auf die Zufriedenheit von onkologischen Patientinnen und Patienten aus?
wollen wir die Recherche zunächst dokumentieren und anschließend die Rechercheergebnisse durch den Export in ein Literaturverwaltungsprogramm sichern.
Im Folgenden werden beide Vorgänge für jede der drei durchsuchten Datenbanken dargestellt.
Recherchedokumentation und -export bei MEDLINE via PubMed
Wurde die bei der Durchführung der Recherche beschriebene Vorgehensweise umgesetzt, lässt sich die folgende Suchhistorie unter „Advanced Search“ unter „History and Search Details“ ablesen. (Schritt 9: PubMed 1)
Mittels eines Klicks auf „Download“ oben über der Suchhistorie könnten wir diese herunterladen und bspw. in einer Excel-Datei ausgeben lassen. Eine alternative Möglichkeit der Dokumentation ist es, einen Screenshot der Suchhistorie zu erstellen. Beide dieser Varianten erscheinen dahingehend problematisch, dass wichtige Angaben wie das Suchdatum fehlen und eine zukünftige (Wieder-)Verwendung des Suchstrings erschwert ist. Daher nutzen wir die in unserem Rechercheprotokoll vorgefertigte Tabelle, um die Angaben aus der Suchhistorie in eine standardisierte Form zu übertragen, gleichzeitig aber datenbankspezifische Schreibweisen der Suchhistorie zu belassen:

Suchdatum: 22.11.2021
| # | Eingabe | Trefferzahl |
|---|---|---|
| 1 | ||
| 2 | ||
| 3 | ||
| 4 | ||
| 5 | ||
| 6 |
Für den Export aller gefundenen Referenzen in ein Literaturverwaltungsprogramm klicken wir oberhalb der Ergebnisliste der Suche auf den Button „Send to“. Es öffnet sich ein kleiner Reiter, in dem wir „Citation manager“ auswählen.

Im sich nun öffnenden Fenster lässt sich unter dem Reiter „Selection“ auswählen, ob nur ausgewählte Ergebnisse, alle Ergebnisse auf einer Seite oder alle Ergebnisse der Suche exportiert werden sollen. Da wir alle Ergebnisse exportieren wollen, entscheiden wir uns für die Option „All results“ und klicken anschließend auf „Create file“ darunter.

Es kommt eine kurze Erfolgsmeldung und alle weiteren Schritte sind nun abhängig vom verwendeten Literaturverwaltungsprogramm und Webbrowser.
Recherchedokumentation und -export bei Embase via Elsevier
Wurde die bei der Durchführung der Recherche beschriebene Vorgehensweise umgesetzt, lässt sich die folgende Suchhistorie oberhalb der Trefferliste bzw. unterhalb der Eingabemaske(n) ablesen.

Das Speichern der Suche ist in Embase möglich, wenn man ein (kostenloses) Nutzerprofil anlegt, was sehr einfach und ohne Registrierungsbestätigungsmail möglich ist. Wir nutzen jedoch die in unserem Rechercheprotokoll vorgefertigte Tabelle, um die Angaben aus der Suchhistorie in eine standardisierte Form zu übertragen, gleichzeitig aber datenbankspezifische Schreibweisen der Suchhistorie zu belassen
Suchdatum: 22.11.2021
| # | Eingabe | Trefferzahl |
|---|---|---|
| 1 | ||
| 2 | ||
| 3 | ||
| 4 | ||
| 5 | ||
| 6 |
Zu beachten für den Export ist, dass sich mehr als 500 Treffer auf einmal nur exportieren lassen, wenn man ein kostenloses Nutzerkonto angelegt hat. Davon gehen wir im Folgenden aus. Um alle Suchergebnisse zu exportieren, wählen wir zunächst mit dem Reiter „Select numver of items“ links oberhalb der Trefferliste „1057“ und damit alle gefundenen Treffer aus.
Anschließend klicken wir nahe rechts darüber auf „Export“. In dem sich öffnenden Fenster kann das gewünsche Dateiformat ausgewählt werden (das voreingestellte RIS-Format bietet sich für viele Literaturverwaltungsprogramme an), anschließend ist auf „Export“ zu klicken.

Es offnet sich eine neue Seite, die den Download vorbereitet. Abschließend kann auf „Download“ geklickt werden. Alle weiteren Schritte sind abhängig vom verwendeten Internetbrowser und Literaturverwaltungsprogramm.
Recherchedokumentation und -export bei CINAHL
Wurde die bei der Durchführung der Recherche beschriebene Vorgehensweise umgesetzt, lässt sich die folgende Suchhistorie oberhalb der Trefferliste bzw. unterhalb der Eingabemaske(n) ablesen.

Ein Speichern der Suchhistorie ist in CINAHL nicht möglich. Aus diesem Grund und zur standardisierten Dokumentation nutzen wir die in unserem Rechercheprotokoll vorgefertigte Tabelle, um die Angaben aus der Suchhistorie in eine standardisierte Form zu übertragen, gleichzeitig aber datenbankspezifische Schreibweisen der Suchhistorie zu belassen:
Suchdatum: 22.11.2021
| # | Eingabe | Trefferzahl |
|---|---|---|
| S1 | ||
| S2 | ||
| S3 | ||
| S4 | ||
| S5 | ||
| S6 |
Um alle Suchergebnisse zu exportieren, können wir rechts oberhalb der Ergebnisliste auf den Reiter „Share“ klicken und dort unter „Export results:“ auf „E-mail a link to download exported results (up to 566)“ klicken. Die hier auf einmal exportierbare Treffermenge ist abhängig von der verwendeten Lizenz.

Auf der folgenden Seite geben wir unter „E-Mail to“ die gewünschte Mailadresse ein, an die der Downloadlink verschickt werden soll. Rechts daneben sollte in Abhängigkeit vom verwendeten Literaturverwaltungsprogramm das geeignete Dateiformat ausgewählt werden (RIS-Format bietet sich für die meisten Literaturverwaltungsprogramme an). Ein Klick auf „Send“ und die Bestätigung des sich öffnenden kleinen grünen Fensters mit „Continue“ schickt den Downloadlink an die angegebene Adresse.

Die folgenden Schritte sind vom verwendeten Internetbrowser und Mail-Klienten abhängig. Bei institutionellen Mailadressen kann es aufgrund der internen Sicherungssysteme passieren, dass die Mail im Spamverdacht landet oder komplett „abgefangen“ wird und gar nicht ankommt. In solchen Fällen sollte der vorherige Schritt mit einer privaten Mailadresse wiederholt werden. Zu beachten ist, dass auch hier die Mail im Spamverdacht landen kann.
Ist die Mail angekommen, kann die Ergebnisliste über den darin enthaltenen Download-Link als ZIP-Datei herunter geladenen und mit einem entsprechenden Programm entpackt werden. Anschließend kann die Datei in ein Literaturverwaltungsprogramm importiert werden. Der konkrete Ablauf dieser Schritte ist abhängig vom verwendeten Betriebssystem, Entpackprogramm und Literaturverwaltungsprogramm.
